
D 2010, 32 min.
Einen erfrischen Beitrag zur Integrationsdabatte liefert das deutsch-türkische Filmemacherpaar Gülseren Suzan und
Jochen Menzel. 15 Jahre nach ihrem Dokumentarfilm
"Heimaten" über junge Nürnberger Türken haben sie
diese Erwachsenen wiedergetroffen und ein zweites Mal
zu bewegenden Aussagen gebracht.
Nürnberger Zeitung, 20.11.2010
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Was türkische Jugendliche Mitte der 90er Jahre fühlten,
in unserem Film Heimaten – Deutsche Türken (1995) brachten sie es klar zur Sprache.
Zu ihnen gehörten die Nürnberger Rapper von Karakan („Böses Blut“), die
später als Cartel Konzertsäle und Stadien in der Türkei füllten. Oder auch Yurdagül (36), die heute als Ärztin in Erlangen arbeitet
und sich demnächst habilitieren wird
Sie alle vermissten öffentliche Signale der Akzeptanz.
Und in dem was sie sagten, hatten die Attentate von Mölln (92) und Solingen (93) ihre Spuren hinterlassen.
15 Jahre später - sechs der damals porträtierten Jugendlichen stehen noch einmal vor der Kamera.
Der Rückblick heute trägt versöhnliche Züge und obwohl sich einige als Weltbürger verstehen, ist Nürnberg definitiv zu einem Stück ihrer Heimat geworden.
Eine transfers-film Produktion in Kooperation mit dem
Inter-Kultur-Büro Nürnberg im Rahmen des Projekts
das sein. Nürnbergs Wandel durch Migration
►NN 27.11.10, Wahre Heimat -Türken über Nürnberg
► Hürriyet Avrupa vom 30.11.10
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Anatolia Blues - in memoriam Aşık Veysel
2010, 55 min., von Gülseren Suzan und Jochen Menzel
Anatolien zu verstehen, heißt den türkischen Volkssängern und ihren Liedern zuzuhören. In ihnen besingen sie das lebenslange Unterwegssein (uzun ince bir yoldayım), beklagen die ewige Suche nach sich selbst (yıllarca aradım kendi kendimi, hiç bir türlü bulamadım kendimi) und die unerfüllbaren Sehnsüchte nach Glück und Liebe (beyhude dolandım boşa yoruldum). Wehmütig erzählen sie vom kurzen Leben, das wie ein flüchtiger Traum (fani dünya) verstreicht, in dem nur die Mutter Erde die Treue hält (benim sâdık yârim kara topraktır).
Special mention, 15. Boston Turkish Filmfestival 2010
► Wettbewerbsbeitrag Boston Turkish Filmfestival 2010
► 15. Filmfestival Türkei/Deutschland
► 7. Literatürk-Festival, Essen, WAZ 16.10.11
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Ali Güç und Veysel Kaymak, Sivrialan/Sivas
In ihrer überwältigenden Schlichtheit atmen diese Lieder die Farben und den Geruch anatolischer Erde, sie illustrieren wie ein Text- und Bilderbuch die Gefühlswelten und die Seele der Menschen Anatoliens. Mit ihrer poetischen Kargheit und ihren schlichten Bilder erreichen sie universale Geltung und sind damit der Blues Anatoliens.
► Film-Denkmal für den anatolischen Poeten (NN)
► Warum der Blues auch in Anatolien lebt (NZ)
► Das Fenster zur Seele Anatoliens, 6.12.10
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Schreiben in Istanbul - drei türkische Autorinnen
2008, 30 min., von Gülseren Suzan und Jochen Menzel
► Produktionsinfo
► Nürnberger Nachrichten, 3.10.08 |
In dem anlässlich der Frankfurter Buchmesse für den zdf-dokukanal produzierten Feature geben wir Einblicke in zeitgenössisches literarisches Schaffen der Türkei, das die Jahrzehnte von der Republik-gründung bis zur heutige Moderne umfasst.
Während Adalet Ağaoğlu's (79) Werke von der Aufbruchstimmung der ersten Republikjahre geprägt sind, atmen die Romane von Pınar Kür (65) den Geist der 68er Generation. Mit Aslı Erdoğan (41) kommt schließlich eine junge Generation zu Wort, die sich die Stoffe für ihr Schreiben aus dem globalisierten Heute holt. |
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Wie in den meisten Dörfern des fränkischen Jura hat auch in Thuisbrunn der Wandel der Zeiten seine Spuren hinterlassen. Ein Jahrhunderte währendes landwirtschaftliches Leben verlor innerhalb von nur zwei Jahrzehnten seine Bedeutung.
Dem Rhythmus der Jahreszeiten folgend nähert sich der Film dem Alltag des Dorfes und ihrer Gemeinschaft. Wir begegnen dem Dorsch’n Hans und seiner Kuni, dem Backes Konrad oder Klees’ Hans, der Mühl Meicherd und vielen anderen. Mit Wehmut aber auch mit Humor kommentieren sie die Veränderungen des Dorflebens.
Viele von ihnen sind in den letzten Jahren von uns gegangen:
mit diesem Film wollen wir an sie erinnern und ihnen ein Andenken bewahren.
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Ja, so war’s
Thuisbrunn - Menschenbilder aus einem oberfränkischen Dorf
D 2007, 65 min.
 
Aus allen Nähten platzte der Gemeindesaal im Alten Schulhaus von Thuisbrunn, als Gülseren Suzan und Jochen Menzel ihre filmische Liebeserklärung an das
Dorf und seine liebenswerten Menschen uraufführten. Fränkischer Tag, 29.11.2007
► Nordbayerische Nachrichten, 27.11.07 |
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Beşiktaş -
Metropole am Bosporus
D/T, 42 min, 2006

Ein Blick auf das moderne Istanbul
► Nürnberger Nachrichten, 14.3.2007 |
Wenn das Istanbul der 60er Jahre, wie Orhan Pamuk sagt, durch "hüzün" - eine besondere Art von Melancholie - und mit dem Schwarz-Weiß der Fotografien von Ara Güler beschrieben werden kann, so ist das heutige Istanbul farbiger, kosmopolitischer. Dies wird in keinem anderen Stadtteil von Istanbul so sichtbar wir in Beşiktaş.
Unser dokumentarisch-feuilletonistisches Porträt lädt den Zuschauer ein zu einer visuellen Reise in die facettenreiche Geschichte und Gegenwart dieser pulsierenden, europäischen Metropole.
An die Vergangenheit und seine Spuren im Heute erinnert die in Bebek wohnende Mualla Mezhepoğlu. Die jungen Schauspieler des Schattentheaters Beşiktaş präsentieren auf der Bühne, bei Proben und in Gesprächen ihre Vision von einer Istanbuler Moderne. |
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Apropos Kopftuchstreit
Boutique Tesettür - Religiöse Damenmode
D 2006, 23 min.
Wir begeben uns in einen kleinen Laden in der Nürnberger Südstadt, der sich auf Kopftücher und religiöse Damenbekleidung spezialisiert hat. Und wir begeben uns vor allem in ausführliche Gespräche mit seiner vorwiegend weiblichen Kundschaft. |
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Eigentlich wollte die Medizinstudentin B. C. nur schnell ein Kopftuch kaufen. Doch als sie die Boutique in der W-Straße betritt, findet sie sich vor laufender Kamera wieder. Denn das Nürnberger Produktionsteam transfers-film dreht gerade eine Dokumentation über den Laden, seine Kundinnen und die Streitfragen rund um das Kopftuch. Zunächst überrascht, lässt sich B. bereitwillig beim Stöbern in den bunten Stoffstapeln filmen und beantwortet die Fragen der türkischen Filmautorin Gülseren Suzan.
Nürnberger Zeitung, 27.1.04 ► Pressestimmen |
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Auf nach Alanya! Neue Heimat Türkei
D 2006, 42 min.
Ein Bäcker, der deutsches Brot backt und inzwischen auch unter den Türken großen Zuspruch findet; eine Kosmetikerin, die zusammen mit ihren drei Angestellten einen florierenden Beauty-Salon unterhält und viele Altersruhe-
ständler, die es sich an der türkischen Riviera gut gehen lassen. Allesamt
deutsche Auswanderer, die in Alanya einen neuen Lebensabschnitt begonnen haben.
Der Film, gedreht im Mai 2005, berichtet von einer sich rege entwickelnden, deutschen Gemeinde und dem mitunter amüsanten deutsch-türkischen Alltag.
Er stellt auch die zur Zeit so aktuelle Frage nach Integration und Parallelgesellschaften. Diesmal allerdings in eine andere Richtung - an die deutschen Einwanderer in der Türkei.
►Presse-Info (deutsch) ►Presse-Iinfo (türkisch)
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Das Dokuzentrum Nürnberg
Eine Stadt stellt sich ihrer Geschichte
D 2005,15 min, zdf infokanal
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Der Film stellt das Dokumentationszentrum Reichsparteitags-gelände vor. Dabei rückt er in den Mittelpunkt die Erinnerungen zweier Zeitzeugen, die beide 1923 in Nürnberg geboren wurden. Aus der Sicht eines verfolgten und ins Exil geflohenen Juden berichtet der Vorsitzende der israelitischen Kultusgemeinde Arno Hamburger von der Zeit der Reichsparteitage.
Von einer ganz anderen Seite, nämlich als damalige Führerin des Bundes Deutscher Mädchen, erinnert sich die heute pensionierte Oberstudienrätin Käthe Fetahoglu.
Aus der Gegensätzlichkeit dieser biografischen Erfahrungen bezieht der Film seine Eindringlichkeit und Lebendigkeit. Und er regt an, dem Dokumentationszentrum in Nürnberg einen Besuch abzustatten.
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Atatürk's Töchter
Frauenporträts aus Antalya
D 2003, 43 min
von Gülseren Suzan
"Mit dem Filmfeature wollen wir 4 Frauen mit konträren Lebensentwürfen porträtieren, d.h. lebendige, jenseits von Klischees lebende Frauen in ihrem öffentlichen und privaten Wirkungskreis, in ihren Kontroversen und Gemeinsamkeiten. Denn die persönlich-sozialen Realitäten in der heutigen
Türkei liegen oft weit auseinander oder markieren scharfe bis feindliche Gegensätze.
Gerade in der Gegensätzlichkeit, dokumentiert mit Interviews und Ausschnitten aus dem Alltag im Kontext der sozialen Milieus kann ein neues Bild, kann neues Wissen über die
Rolle der Frau, die 'Töchter Atatürks' entstehen."
Auszüge aus dem Exposé/transfers-film
► Produktionsinfo
► Nürnberger Nachrichten, 6./7.3.2004
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Pressestimmen
Mit wohltuender Zurückhaltung blickt der Dokumentarfilm in die jeweiligen Welten der Frauen und lässt sie selbst zu Wort kommen. Sie sprechen über ihren Beruf, ihre Familien und den Staatsgründer Atatürk... Aus den gegensätzlichen Haltungen der Frauen bezieht der Film seine Stärke.
Nürnberger Nachrichten, 6./7.3.04
"Ich wollte zeigen, dass die türkisch-anatolische Frau so vielfarbig und facettenreich ist wie in Picassos Porträt einer sitzenden Türkin", erläuterte Suzan die Arbeit an der Dokumentation.
Süddeutsche Zeitung, 8.3.04
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D 2004, 20 min., von Jochen Menzel
und Dr. Rajaa Nadler
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Die jüdisch-fränkische Familie Schwarzhaupt
Ein Zeitzeuge erinnert sich
In bewegten Worten schildert der in Affalterthal beheimatete Häfner die Ereignisse aus jener Zeit mit Episoden aus dem einfachen Leben fränkischer Landjuden.
Zu einem Veranstaltungshöhepunkt in dem zehnjährigen Bestehen des jüdischen Museums im Neunkirchener Ortsteil Ermreuth, der 1882 erbauten Synagoge, gestaltete der Fürther Filmemacher Jochen Menzel seinen Dokumentarbericht über die Familie Schwarzhaupt. Museumsbeauftragte Rajaa Nadler, welche die Veranstaltung organisiert hatte, assistierte Menzel. Erlanger Nachrichten, 8. Juni 2004 |
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Istanbul sound tracks
mit Musik von Marc Ducret (g)
D/TR 2003, 8 min., von Gülseren Suzan und Jochen Menzel
Überall die Liebe zur Poesie: der Zugführer Kadir, ein glühender Verehrer traditioneller türkischer Volks-
Musik und Dichtung singt und rezitiert während der Fahrt Lieder von Aşık Veysel. Ein Verkäufer von Pfefferminzbonbons animiert seine Kundschaft mit Selbstgedichtetem und Wortspielereien.
Auf den Bahnhöfen: die einen in Eile und Hektik, - andere, die
sich bei einem Gläschen Tee oder vor ihrem TV-Bildschirm
ihren Tagträumen hingeben. Nie ist viel Zeit, es sind immer
nur flüchtige Augenblicke.
Die Musik von Marc Ducret (Detail/Winter und Winter)
unterstreicht den endlosen Strom, zusammengefügt aus Elementen vorübergehender Ruhe und pulsierender Intensität. |

Fundstücke – mitgebracht von einer Fahrt
mit dem Istanbuler Stadtbahnzug.
Dieser Film war zu sehen als Wettbewerbsbeitrag auf dem Filmfestival Türkei/Deutschland, 10. - 21.3. 2004, Nürnberg
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Kultursensible Altenpflege Wenn ich einmal alt bin...
Eine Multimedia-DVD für die Aus-, Fort- und Weiterbildung in der Altenpflege von Migranten und Migrantinnen.

D 2003, die DVD enthält ca. 1,5 Std. Film
(15 Kurzfilme) sowie auf 250 Seiten wissenschaftliche Begleittexte und Tipps zur Unterrichtsgestaltung
Infos zur DVD ► |
Die multimediale Struktur und Anlage der DVD erlaubt eine freie Kombination aller Film- und Textmaterialien. Sie ist daher das ideale Medium für eine individuelle Unterrichtsgestaltung
Denn eins wissen die Macher: Statt Rezepte zu liefern, soll die Fortbildungs-DVD Hintergrundwissen vermitteln und sensibel für eigene Stereotype machen. Denn die Pflege kann nur gelingen, wenn über Herkunft und kulturelle Prägung hinaus die Individualität der Betroffenen einbezogen wird.
Nürnberger Nachrichten, 21.2.03
Seit Jahren befassen sich der Nürnberger Politologe und die aus der Türkei stammende Sozialberaterin Gülseren Suzan in ihren Filmen mit dem Leben von Immigranten in Deutschland. Für das Projekt 'Wenn ich einmal alt bin' porträtierten sie ein im hohen Rentenalter aus Kasachstan ausgesiedeltes Ehepaar und die türkische Familie Bulut. Bei beiden Paaren haben besonders die Frauen erhebliche Verständigungsprobleme. 'Diese Menschen brauchen nicht das Mitleid ihrer Mitbürger, sondern Respekt für ihre Gewohnheiten' sagt Gülseren Suzan.
Süddeutsche Zeitung, 2.5.03
S.a. das Medienpaket "Älter werden in Fürth" (2007) mit Kurzfilmen zum Thema Demenz, Erwartungen türkischer Seniorinnen,
Einführungsfilm über den Alltag eines deutschen und eines türkischen Rentnerpaares etc.
Infos zum Medienpaket ►
Projektsupport und Software-Beratung:
DDE Dialog GmbH, www.dde-dialog.de |
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Osman und Mevlüde Bulut wuchsen auf in einem kleinen Dorf
am Schwarzen Meer. 1969 war der Mann als Arbeiter angeworben worden. Seine Frau folgte ihm zwei Jahre später. Beide haben
eine unbefristete Aufenthaltsberechtigung. Konrad und Margareta Grün stammen aus einem Dorf an der Wolga, aus dem sie 1941 nach Kasachstan vertrieben wurden.
Als Aussiedler kamen sie 1998 nach Nürnberg. Sie sind seither deutsche Staatsbürger.
Das Ehepaar Grün empfindet die Auswanderung nach
Deutschland als endgültige Rückkehr in das Land der Vorfahren. Die Bulut's hingegen sind sich nicht sicher, wo sie zu Hause
sind. Waren sie doch vor über 30 Jahren gekommen, um einmal
wieder in die Türkei zurückzukehren.
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Die Wolken, sie ziehen dahin...

D 2003, 20 min., deutsch
von Gülseren Suzan und Jochen Menzel |
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D 1996,
38 min., deutsch |
Salon
Katja
Über Ehre,
Moral und andere Kleinigkeiten
Die Seele des kleinen Frisiersalons
ist die in Istanbul geborene und in Nürnberg aufgewachsene Kader. Zusammen
mit ihren Kolleginnen Tina und Kim - die eine hat ihre Wurzeln in Italien,
die andere in Griechenland - hat sie hier eine kleine multikulturelle Welt
geschaffen, die ohne Grenzziehungen auskommt.
Die seit
27 Jahren in Deutschland lebende Türkin und ihr deutscher Kollege
haben
sich diesmal ihrem Thema, dem Zusammenleben von Türken und Deutschen,
auf besonders humorvolle und spontane Art genähert.
Nürnberger Nachrichten v. 18.3.1997
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In Verse hüll' ich meine Brote
Der Erlanger Gemüsehändler und Dichter Garip Yıldırım
D 2002, 42 min., deutsch
Eine Coproduktion von transfers-film und BR/Red. Dokumentarfilm/Lebenslinien
Buch/Regie: Gülseren Suzan/ Jochen Menzel
Kamera: Reiner Holzemer/Jochen Menzel
Der Film wurde gezeigt auf dem Internationalen Dokumentarfilmfest München 2002
www.artechock.de/dokfestival/index.htm
sowie als Wettbewerbsbeitrag auf dem Filmfestival Türkei/Deutschland (2003)
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Garip, der aus einem Dorf bei Adana stammt und seit 1973 in Erlangen lebt, besuchte nie eine Schule. Er brachte sich selbst Lesen und Schreiben bei. Seit fast10 Jahren betreibt er in Erlangen den Gemüseladen Merhaba.
Sein Anatolien, seine Mutter und sein Vater, seine Kindheit auf den Baumwollfelder der Cukurova und seine neue Heimat Erlangen - das ist der Stoff, aus dem Garip seine Gedichte macht, die inzwischen in drei Büchern veröffentlicht sind.
Rund 300 Besucher waren gekommen, um die Premierenparty zu einem interkulturellen Fest werden zu lassen. Zu typisch türkischen kulinarischen Köstlichkeiten und traditioneller türkischer Musik der Gruppe Ümitler wurde bis in den späten Abend gefeiert und getanzt;
Trotz aller Ausgelassenheit vergaßen die wenigsten Gäste, dass der sehr warmherzige und streckenweise amüsante Dokumentarfilm über den Gemüsehändler, der seine Kunden gleichzeitig mit Gedichten erfreut, einen durchaus ernsten Hintergrund hat.
Erlanger Nachrichten, 24.2.2002
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Made in Nürnberg - Baklava
D 2003, 15 min., deutsch
eine transfers-film Produktion
im Auftrag des ZDF
Musik: "BAKLAVA" (1984)/ IHRE KINDER
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Baklava - die Krönung der orientalischen Zuckerbäckerei, die bei keiner Verlobungsfeier, keinem Beschneidungs- oder Zuckerfest am Ende des Fastenmonats Ramadan fehlen darf.
Der Film entführt nach Nürnberg, in den Stadtteil Gostenhof. Dort bereitet Mehmet Hamurcu in seiner kleinen Backstube den Honigkuchen zu - nach alter Tradition und in feinster Qualität, so wie er es damals in der Türkei gelernt hatte.
Baklava, das soll in dem Film klar werden, ist mehr als ein leckeres Gebäck. Es ist unverzichtbar bei vielen festlichen Anlässen, eine Art kultureller Klebstoff. Vielleicht auch zwischen Türken und Deutschen. Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen.
Nürnberger Nachrichten, 5.12.02 |
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Als die Gäste blieben...
Türkisches Leben in Forchheim - Heimatgeschichten
D 1994, 57 min, deutsch
Kamera: Reiner Holzemer/Peter Frei /Musik: Metin Demirel
Ein Porträt der türkischen Gemeinde Forchheims .Es waren die Spinnereien
und die Folienfabrik, die Mitte der 60er Jahre türkische Arbeitskräfte in die oberfränkische Kleinstadt Forchheim holten. Aus den geplanten 5 Jahren Deutschland wurde ein Arbeitsleben, aus Gästen wurden Einwanderer.
Eine liebevoll-respektvolle Filmdokumentation über Türken ermuntert zum
Abbau von Klischeebildern. Nürnberger Nachrichten, 1.3.1994
Als Kurzfassung (20 min) wurde daraus auch ein Tagungsbeitrag
(deutsch und türkisch) produziert unter dem Titel :
Nach einem Arbeitsleben in der Fremde - Konuklar gitmeyince ... |
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Den Autoren ist dabei der seltene Glücksfall gelungen, einen Film jenseits gängiger Klischees und Denkmuster zu produzieren.
Nürnberger Zeitung 13.1.96
TV-Kurzfassung (20 min)
2 mal zu Hause - türkische Jugendliche
auf der Suche nach ihrer Identität.
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HEIMATEN- Deutsche Türken
D 1995, 49 min., deutsch
Es klingt nach Wut und Verletzungen, wenn die türkischen Rapper von KARAKAN singen "Defol dazlak - Hau ab, Du Skin" oder "Almanya, niçin getirildik buraya" - 'Warum hat man uns hierher nach Deutschland gebracht..."
Der Film, entstanden 1995 unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters der Stadt Nürnberg, gibt Einblicke in das Lebensgefühl von türkischen Jugendlichen, die sich als Minderheit zu begreifen beginnen, der elementare Bürgerrechte fehlen.
Gehen Deutsche und Türken zunehmend getrennte Wege oder verstärkt sich Integration und Kooperation? Das Fazit des neuen Films von Gülseren Suzan und Jochen Menzel fällt eher zwiespältig aus.
Nordbayerische Nachrichten, 11.10.95
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Tanz-Kampf Spiel
D 2010, 8 min.
Buch/Regie: Gülseren Suzan
Capoeira – so heißt das Kampfspiel aus Brasilien, das seit einigen Jahren mit
Rhythmus, Musik, Akrobatik und Tanz
Kinder
und Jugendliche in ganz Deutschland
begeistert.
Wie in vielen deutschen Städten
sind deshalb auch in Erlangen und Nürnberg Capoeira-Schulen entstanden, die von brasilianischen Maestres geleitet werden.
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Die Mädchen erzählen ganz klar, was Sache ist. Was sie sich vom Leben vorstellen und erträumen. Wenn Tenisha einen Wunsch frei hätte, würde sie sich ganz pragmatisch zehn andere Wünsche wünschen. Leuchtet ein, oder?
Nürnberger Nachrichten, 27./28.11.99 |
Starke Mädchen
oder
von der Leichtigkeit des Seins
D 1999, 27 min
Buch/Regie: Gülseren Suzan
Kurzfassung für Goethe Institut - Inter Nationes, 10 min.
Eylem, Sandra, Dragana, Tenisha, Jenny, Sinem und Daniela - 7 Mädchen der Tanzgruppe "Eternal Effect".
Ihre Eltern stammen aus Polen, aus Italien, dem ehemaligen Jugoslawien, aus der Türkei oder aus Amerika - sie aber wachsen auf in Nürnberg.
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Gleich und Anders
Zwei Nürnberger Kinder

D 2000, 47 min.
Buch/Regie: Jochen Menzel/Gülseren Suzan
Kamera: Reiner Holzemer, Jochen Menzel |
Wie ist das möglich - sie leben und wachsen auf mitten unter uns, in
3. Generation - aber noch immer sind sie Ausländer?
Zwei Nürnberger Kinder, - ein Mädchen spanischer und ein Junge türkischer Herkunft nehmen uns mit in ihren spanisch-deutschen und türkisch-deutschen Alltag. Der Film, entstanden in einer zweijährigen Arbeit, zeigt einen Ausschnitt von Kindheitserfahrungen, die geprägt sind von zwei Kulturen. Er legt nahe sich von der fixen Idee einer Leitkultur zu verabschieden und stattdessen die Entstehung einer multikulturellen Gesellschaft bewusst zu gestalten.
Ein ungeschminktes Porträt, das auf drastische Weise deutlich macht, wie sehr der interkulturelle 'Spagat' für ausländische Kinder zum Alltag gehört. Immer wieder müssen sie Brücken schlagen, verbinden, was weit auseinander liegt.
Nürnberger Nachrichten, 14.6.2000 |
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Atatürk & Saloniki
Ein Filmessay von Gülseren Suzan und Jochen Menzel
D 2001, 36 min., deutsch, türkisch
Neubearbeitung 2010 für Lehr- und Unterrichtszwecke
Die Tatsache, dass Mustafa Kemal Atatürk 1881 in Saloniki - dem osmanischen Selanik und heutigen Thessaloniki -
zur Welt kam, ist vielfach unbekannt und löst immer wieder Erstaunen aus.
Zugrunde liegt die Unkenntnis, dass diese Stadt seit dem
15. Jahrhundert neben istanbul und Izmir zu den drei bedeutendsten osmanischen Städten zählte und
erst nach 1912 griechisch wurde.
Die beiden Regisseure, die sich mit Filmen über das multikulturelle Nürnberg einen Namen machten, haben eineinhalb Jahre in Thessaloniki, Ankara und Istanbul recherchiert und gedreht. Mit ihrer Arbeit wollen Suzan und Menzel auch einen Beitrag leisten zur gegenseitigen Annäherung zwischen Griechenland und der Türkei.
Nürnberger Nachrichten, 29.3.2001
weitere Infos zum Film ► |

Der jüngste Film von Gülseren Suzan und Jochen Menzel rückt die moderne griechische Großstadt Thessaloniki in ein für viele Zuschauer überraschendes Licht...
Ich halte den Film für Unterrichtszwecke sehr geeignet und empfehle die Ergänzung durch eine kleine Dokumentation für die Hand des Lehrers.
Prof. Dr. Klaus Kreiser, Lehrstuhl für Turkologie der Uni Bamberg
Als zweisprachige DVD (deutsch/türkisch)
mit Kapiteleinteilung und Literaturtipps zu beziehen von
lerngut - Bildungssmedien Göttingen ►
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